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                                   Onkelchen & Sybille

Im Sekundentakt landete die Fingerkuppe seines Zeigefingers auf dem Wurzelholz, er betrachtete nun schon seit einer Stunde das Pergament.
Las es immer wieder erneut durch.
Schließlich beugte er sich nach vorne, wobei der Ledersessel, mit den alt goldenen Knöpfen zu knirschen begann.
Sein Zeigefinger bewegte sich zu seiner großen runden Brille, durch die seine Augen dreifach so groß wirkten wie normal.
Die Brille wurde zu Recht geschoben und er begann zu sprechen.
„Nun, du bist also die Tochter meines Bruders? Seine Augen würde ich immer erkennen, einzigartig wie sie einst waren. Offenbar hast du sie geerbt. Die feuerroten Haare hast du auch von ihm. Kein Zweifel, du musst seine Tochter sein.“
Ihr Onkel lehnte sich zurück, legte seine Arme auf die Lehnen und seufzte.
„Tragisch, wer hätte gedacht, dass seine Liebe zu den Zeppelinen ihm das Leben kosten würde.
Ich nehme an du liebst Zeppeline genau so sehr.“
Das Mädchen nickte stumm und starrte ihren Onkel mit Verzückung an. Ihre Hände die unter weißen Samthandschuhen versteckt waren, krallten sich in den blassgrünen Stoff ihres Kleides.
„Nun denn, mein Name ist Merten. Sybille wird dich in dein Gemach begleiten. Ich werde dich bis zu deinen 25 Lebensjahr unter meine Fittiche nehmen. Das heißt wir müssen 8 Jahre miteinander auskommen. In diesem Pergament steht das du heute 17 geworden bist.
Alles Gute also.“
Als Sybille eintraf verabschiedeten sich Merten und das Mädchen. Schweigend gingen sie einander her.
Sybille schielte immer wieder zu ihr rüber.
Zu gern würde sie ihre Neugierde stillen und das Mädchen nach ihren Namen fragen, doch hielt sie sich noch zurück.
Die Schwarze kramte in ihrer weißblauen Schürzentasche nach einem Schlüssel. Steckte ihn in das Schloss und im innern der Tür klackte es.
Die Tür war offen.
Dem Mädchen wurde der Schlüssel in die Handschuhe gedrückt.
„Das hier wird ab heute dein Zimmer sein. Verliere niemals den Schlüssel. Denn er öffnet alle Türen. Nun gut fast alle. Nur die Türen, die von dir geöffnet werden wollen. Also nimm dich in acht.“ Sybille zwinkerte ihr mit einen Auge zu und ging dann, drehte sich jedoch noch einmal um. „Ach wie heißt du eigentlich?“
„Mein Name ist Zaara. Zaara Ruth.“ Antwortete das Mädchen und zwang sich zu einem Lächeln.
Traurig sah sie den schwarzen Rasterlocken der Sybille nach.
Sie seufzte und öffnete die Tür zu ihrem Gemach, wie es Merten so schön beschrieben hat.
Die Tür knarrte, als wäre sie Jahrelang nicht mehr benutzt worden.
Ein Luftzug hieß sie willkommen.
Der Raum war ganz in weiß, selbst die Vorhänge die am offenen Fenster wehten waren weiß.
Zaara ließ sich auf das Federbett fallen und starrte die weiße Decke an.
`Weiß steht das nicht für Reinheit? ` mit diesen letzten Gedanken schloss sie ihre Augen und schlief ein.




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